Instagram Bildgrößen 2026: der komplette Guide
Alle aktuellen Instagram-Formate in Pixeln, warum 4:5 trotz 3:4 der bessere Standard bleibt, was das Profilraster abschneidet und wo Sicherheitsabstände wirklich gelten.
Von Tobias Schäfer · ← Alle Beiträge
Instagram hat fünf Bildformate. Zwei davon kämpfen um denselben Platz im Feed, und welches gewinnt, hängt weniger vom Bild ab als davon, wie es hochgeladen wird.
Die Formate in Pixeln
| Format | Seitenverhältnis | Pixel |
|---|---|---|
| Portrait | 4:5 | 1080 × 1350 |
| Hochformat | 3:4 | 1080 × 1440 |
| Quadratisch | 1:1 | 1080 × 1080 |
| Story und Reel | 9:16 | 1080 × 1920 |
| Querformat | 1.91:1 | 1080 × 566 |
Alles, was davon abweicht, rechnet Instagram um. Man hat dann nur nicht mehr in der Hand, wie.
4:5 bleibt der Standard, obwohl 3:4 höher ist
Seit Mai 2025 zeigt Instagram Fotos in 3:4 unbeschnitten im Feed, als Einzelbild und im Karussell. Das ist das Format, in dem die meisten Handykameras ohnehin fotografieren, und es ist 90 Pixel höher als 4:5. Auf dem Telefon also noch etwas mehr Bildschirm.
Der Haken: 3:4 funktioniert nur, wenn man selbst in der App postet. Meta nimmt für Feed-Anzeigen höchstens 4:5 an, ein 3:4-Post lässt sich also nicht bewerben. Und die Schnittstelle, über die Planungstools wie Buffer oder Later veröffentlichen, akzeptiert ebenfalls nur 4:5 bis 1.91:1. Wer einen Post vorplant oder später doch Geld dahinterlegen will, steht mit 3:4 vor einer Fehlermeldung.
Deshalb ist 4:5 bei uns das Standardformat. Es ist das höchste Format, das überall durchgeht, und der Unterschied zu 3:4 ist ein schmaler Streifen. Wer ausschließlich von Hand postet und nie bewirbt, kann 3:4 nehmen, Postmint bietet beides an, als Einzelbild und als Karussell. Alle anderen fahren mit 4:5 besser.
Höher als 3:4 geht im Feed nicht. Eine Story-Vorlage mit 1080 × 1920 als Feed-Post hochgeladen wird oben und unten beschnitten, und meistens trifft es die Zeile, die am wenigsten fehlen darf.
Querformat ist ein Sonderfall und in den meisten Fällen ein Fehler. 1080 × 566 ist auf einem Telefon ein schmaler Streifen zwischen Profilzeile und Like-Button. Es gibt Gründe dafür, etwa einen Screenshot oder ein Diagramm, das quer sein muss. "Sieht am Desktop gut aus" ist keiner.
Das Profilraster schneidet seitlich ab
Seit 2025 zeigt das Profil keine Quadrate mehr, sondern Kacheln in 3:4. Jeder Post wird dafür mittig zugeschnitten, egal in welchem Format er hochgeladen wurde. Im Feed bleibt das Bild vollständig, nur in der Profilansicht fehlt etwas.
Wie viel, hängt vom Format ab. Ein quadratischer Post verliert im Raster links und rechts je 135 Pixel, sichtbar bleiben nur die mittleren 810. Bei 4:5 sind es etwa 34 Pixel pro Seite, was fast nie stört. Text, der bei einem Quadrat bis an den Rand läuft, ist im Profil abgeschnitten. Und das Profil ist genau die Ansicht, die sich jemand anschaut, bevor er entscheidet, ob er folgt.
Beim Karussell gilt das Format der ersten Folie für alle weiteren, bis zu 20 Stück. Wer das Karussell quadratisch anlegt, bekommt im Raster ein beschnittenes Titelbild. Postmint legt Karussells deshalb standardmäßig in 4:5 an, auf Wunsch in 3:4 oder quadratisch.
Sicherheitsabstände für Bedienelemente gelten nur für Story und Reel
In der Story legt Instagram eigene Bedienelemente über das Bild: oben Profilzeile und Fortschrittsbalken, unten Antwortfeld und Aktionen. Wir rechnen in Postmint mit 250 Pixeln oben und 350 unten. Bleiben 1320 Pixel Höhe, in denen Text stehen darf, ohne dass ihn eine Schaltfläche zur Hälfte verdeckt.
Für Story-Anzeigen reicht das nicht. Meta empfiehlt dort, oben 14 % und unten 35 % frei zu lassen, an den Seiten je 6 %. Bei 1080 × 1920 sind das rund 270 Pixel oben und 670 unten, weil unten zusätzlich der Button der Anzeige über dem Bild liegt.
Im Feed liegt nichts auf dem Bild. Name, Bildunterschrift und Aktionen stehen darüber und darunter. Trotzdem sieht man ständig Feed-Posts, deren Text in einem schmalen Band in der Mitte klebt, weil jemand die Story-Abstände einfach übernommen hat. Das kostet ein Drittel der Fläche, für die man sich mit 4:5 gerade erst entschieden hat. Der einzige Rand, auf den man im Feed achten muss, ist der seitliche, und der kommt vom Profilraster.
Exportiere mit 1080 Pixeln Breite
Darunter komprimiert Instagram sichtbar stärker, vor allem bei Farbverläufen und großen einfarbigen Flächen. Darüber wird ohnehin heruntergerechnet. 1080 ist die Breite, auf die die App am Ende zurückfällt. Für Anzeigen empfiehlt Meta 1440 × 1800, das Seitenverhältnis bleibt dasselbe.
Vorlagen in diesen Formaten
In der Vorlagen-Galerie liegen fertige Layouts in 4:5, 3:4, quadratisch und 9:16. Man beschreibt den Post in einem Satz, und was herauskommt, hat die Maße aus der Tabelle oben und die eigenen Markenfarben.